SMV der Reischach-Realschule  |  Schülersprecher  SMV-Planungstag 2010  Projektideen 09/10 SMV in Baden-Württemberg



SMV - die Schülermitverantwortung

SMV
 
Die SMV der Reischach-Realschule Immendingen setzt sich aus den Klassensprechern der 14 Klassen, sowie deren Stellvertreter zusammen. Sie werden unterstützt durch die Verbindungslehrer.
Die Klassen sind im Schuljahr 2011/2012 durch folgende Schüler vertreten:

Klasse
Klassensprecher/in
Stellvertreter/in
5a Nico Gonzales-Alonso
Bianca Graf
5b Max Zürcher
Vase Mehmetaj
6a
Tobias Wolf Christian Handschuh
6b
Sarah Sterk Ruben Grosser
7a Diana Hirt
Marius Moser
7b
Alexander Grinszek
Hannah Müller
8a Magdalena Knezevic
David Rapp
8b Jonas Duttlinger
Lucas Tschaut
8c Sonja Kraemer
Florian Weh
9a Maikel Wiedmann
Simon Indlekofer
9b Patrizia Matzner
Fabian Krall
9c Anja Reichmann Hannes Kizenberger
10a Jana Mamedow Robin Saloga
10b Anna-Lena Sterk
Philipp Gaßner

Der Aufgabenbereich der Schülermitverantwortung ist im Schulgesetz des Landes Baden-Württemberg und in der SMV-Verordnung festgelegt. Insbesondere stützten sich die Rechte und Pflichten der SMV auf folgende Punkte:

1. Die SMV ist von allen am Schulleben Beteiligten
(...) zu unterstützen. (Schulgesetz, §62)

Diese Bestimmung enthält ein unmissverständliches „Muss“. Alle am Schulleben beteiligten, also Schulleiter, Lehrer, Sekretärinnen und Sekretäre, Hausmeister und Eltern „müssen“ die Arbeit der SMV unterstützen. Es gibt nur wenig Gründe, warum der SMV die Unterstützung verweigert werden darf, nämlich dann, wenn der Erziehungsauftrag der Schule gefährdet ist (z.B. bei gewaltverherrlichenden Aktionen) oder Sicherheitsaspekte es der Schulleitung unmöglich machen, eine SMV-Aktion zu erlauben.

Niemand in der Schule darf der SMV vorschreiben, welche Projekte sie durchführen soll. Schülerrat, SMV-Ausschüsse, Klassensprecherinnen und Klassensprecher entscheiden alleine, ob sie Discos, Schulfeste, Pausenverkäufe o.ä. organisieren.
Das heißt nicht, dass die SMV von Lehrern, Schulleitern oder Eltern nicht Anregungen bekommen darf, ob sie aber diese Anregungen aufnimmt, liegt in ihrem eigenen Ermessen.


2. Der SMV ist Gelegenheit zu geben, in allen dafür geeigneten Aufgabenbereichen der Schule mitzuarbeiten. (SMV-Verordnung, §7)

Neben der Entsendung von Vertretern in die Schulkonferenz gehört es zu den Möglichkeiten der SMV, auch z.B. an Gesamtlehrerkonferenzen teilzunehmen, wenn Tagesordnungspunkte vorliegen, die ihre Interessen betreffen. Die SMV Verordnung geht hier sogar soweit, der SMV das Recht einzuräumen, „Anregungen und Vorschläge für die Gestaltung des Unterrichts im Rahmen der Bildungspläne einschließlich der Erprobung neuer Unterrichtsformen“ zu machen, das heißt aktiv ihre Ideen für Planung und Gestaltung von Unterricht im Dialog mit den Lehrern einzubringen.

Schülersprecher und Stellvertreter sind:

Schülersprecherin, stellvertretender Schülersprecher, Unterstufensprecherin


Seraina Bödeker 10a Schulersprecherin
Schülersprecherin


Motto:
Man muss auch alle möglichen Fehler machen, um sein Möglichstes getan zu haben (Elazar Benyoètz)
Meinung über die SMV:
In diesem Jahr werden wir sehr viel unternehmen. Das finde ich großartig.
Hobbys:
Fußball und Saxophon spielen
email: n.boede@gmx.de

 

Lorenz Warmuth 10b  Stellvertretender Schülersprecher
Stellvertretender Schülersprecher


Motto:
Bereue nicht was du getan hast, sondern bereue was du nicht getan hast.
Meinung über die SMV:

Hobbys:
Musik machen, Fußball spielen, mit Freunden treffen
email: Lorenz15@gmx.net

 
Diana Hirt 7a
Unterstufensprecherin
Unterstufensprecherin


Motto:
Ein Tag ohne Lachen, ist ein verlorener Tag.
Meinung über die SMV:

Hobbys:
Fußball spielen und Musik machen.
email: diana.hirt97@web.de
 




SMV-Planungstag 2011

SMV - Planungstag 2011

Wie schon im vergangenen Jahr trafen sich auch in diesem Schuljahr alle neu gewählten Klassensprecher zum SMV-Planungstag im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche. SMV-Planungstag 2011Nach dem gegenseitigen Kennenlernen durch eine Interview- und Vorstellrunde beschäftigten wir uns mit den Aufgaben eines Klassensprechers. Was sollte er tun, was sollte er nicht tun? Unter dieser Fragestellung diskutierten alle Klassensprecher in Kleingruppen über ihr Amt.SMV-Planungstag 2011

Nachdem dann die Puzzelteile für das SMV-Brett gestaltet wurden, stand noch die Wahl des Unterstufensprechers auf dem Programm. In einer ganz knappen Entscheidung  wurde Diana Hirt zur neuen Unte rstufensprecherin gewählt. Somit ist unser Schülersprechertrio für dieses Jahr mit Seraina (10a), Lorenz (10b) und Diana (7a) perfekt.

Als letzter Punkt stand die Planung der Projekte für das laufende Schuljahr an. Aus vielen Ideen wurden die besten Projekte a
usgesucht:
  • Tag der Schulverpflegung
  • Klausemannverkauf
  • Aktion am Valentinstag
  • Aktion am Schmotzigen Dunschtig
  • Aktion am Tag der Offenen Tür
  • Fußballturnier
  • Schülervollversammlung
  • SMV-Ausflug
  • ...
Zum gemeinsamen  Abschluss gab es leckere Familienpizzen.
Wir können uns auf ein spannendes und abwechslungsreiches Jahr freuen!






Die Geschichte der Schülermitverantwortung (SMV) in Baden-Württemberg

Die Schülerinnen und Schüler haben sich ihr Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrecht an den Schulen hart erkämpft. Wie war es denn früher? Schulbehörde, Schulrat, Schulleiter, Lehrer ... bestimmten in der Schule. Oberstes Gebot waren Ordnung und Disziplin, die Schülerinnen und Schüler hatten sich dem unterzuordnen und das zu lernen, was man von ihnen erwartete.
Die Geschichte der SMV in Baden-Württemberg begann nach dem Krieg.
1945 gibt es erste Versuche, die Schüler an der Mitgestaltung des Schullebens (Wiederaufbau) zu beteiligen, aber es sind zaghafte Versuche.
Erst 7 Jahre später, 1952 kommt es zu einem Treffen von Schülervertretern aller deutscher Bundesländer.
1953
erscheint ein erster SMV-Erlass, betreffend Landesschulbeirat, Elternbeiräte und Schülervertretungen.
1962
wird ein Fach namens "Gemeinschaftskunde" offiziell eingeführt. Grund war die politisch desinteressierte Jugend. Das allerdings sollte sich in den 60er und 70er Jahren schlagartig verändern.
1966:  Die Jugend beginnt zu protestieren. Zu lange hatte sich nichts verändert, war kein Schritt auf mehr Rechte, mehr Mitbestimmung, mehr Demokratisierung der Schule getan worden. Ein Spruch, der damals unter Schülern und Studenten gängig war drückt das vielleicht am besten aus: "Unter den Talaren, der Mief von 1000 Jahren." Forderungen nach umfassender Demokratisierung und Selbstbestimmung werden laut. APO (Außerparlamentarische Opposition) und SDS (Sozialistischer deutscher Studentenbund) und radikale Schülergruppen beginnen sich zu formieren.
1967: Unruhen in Berlin wegen des Schahbesuchs, der Student Benno Ohnesorg kommt ums Leben.
1968: Nach Vortreffen von Verbindungslehrern und Schülersprechern stellt das MKS (Ministerium für Kultus und Sport) einen Entwurf zu SMV-Richtlinien zur Diskussion.
Im Herbst 1968 kommt es zu Schülerstreiks an den Schulen. Schüler fordern ein politisches Mandat.
1970: Breite Protest- und Demonstrationsbewegungen der Schüler im Zusammenhang mit der Notstandsgesetzgebung. Das Kultusministerium erlässt die "Vorläufigen Richtlinien zur SMV" (K.u.U. SdNr. 4/1970) Ernennung von SMV-Beauftragten für die Oberschulämter
1974: Bildung regionaler SMV-Bezirke auf Kreisebene
1976: Verordnung des Kultusministeriums über Einrichtung und Aufgaben der Schülermitverantwortung (SMV-Verordnung) (K.u.U. S. 1169) Verordnung des Kultusministeriums über Schülerzeitschriften.
1982: Meinungsaustausch der Schülervertreter im LSB (Landesschulbeirat) mit Kultusminister Mayer-Vorfelder: Eine Landesschülervertretung wird abgelehnt.
1983: Neues Schulgesetz in Baden-Württemberg, SMV §§ 62-70. Heiß diskutiert auf SMV-Tagungen wird der veränderte § 90 des Schulgesetzes. Es geht um den Schulausschluss.
1988: Die Arbeit der Schülervertreter im LSB intensiviert sich. Auf Einladung des Arbeitskreises für SMV und Schülerzeitschriften treffen sie sich nun alle 2 Monate an der Staatlichen Akademie in Donaueschingen.
1990: Die Zahl der Schülervertreter im LSB wird von 8 auf 16 erhöht. Obwohl eine Landesschülervertretung nach wie vor abgelehnt wird, verstärkt sich doch wenigstens auf diesem Bereich die Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler.
1993: Im 14. Landesschulbeirat wird erstmals ein Schülervertreter zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
1994: Endlich ist es soweit! Auch in Baden-Württemberg wird eine Landesschülervertretung eingeführt. Am 9. Mai 1994 treffen sich die 24 Mitglieder des Landesschülerbeirats (LSBR) zur konstituierenden Sitzung im Neuen Schloss in Stuttgart.
1996: Der zweite LSBR beginnt seine Tätigkeit und bereitet die Wahl der Schülervertreter in den LSB vor. Seit diesem Jahr wird ihre Zahl wieder auf 8 reduziert.
1999: Der dritte LSBR wird gewählt. Ab sofort dürfen auch Nichtmitglieder des Schülerrats zu Schülersprechern gewählt werden.


Sie befinden sich hier: Home > Schüler > SMV