|
|
Themenorientiertes
Projekt
- Soziales Engagement (SE) |
|
|
|
TOP SE an der Reischach-Realschule
Themen
für Projektaktionen
- Sozial-Praktikum
im Kindergarten
- Soziales
Praktikum im Pflegeheim & Seniorenstift
- Lesepaten
an der Hornbergschule
- Streitschlichter
- Private
Nachbarschaftshilfe & AKA-Team & Seniorenbetreuung
- DRK
Immendingen
Ablauf
des TOP SE
- Einführung
in das TOP SE
- 3 Kompakttage
- 4 Themenbereiche: Die Projektmethode; Sozial sein - warum?;
Dokumentation - Projektordner; Reflexion - Mein Sozialverhalten, meine
Stärken/Schwächen
- Durchführung
- Durchführung der gewählten Aktion in unterrichtfreier Zeit
- Dokumentation im Projektordner
- Reflexion
- Vorbereitung der TOP SE Reflexion
- Abgabe des Dokumentationsordners
- Reflexionsgespräche
- Testat
mit Verbalbeurteilung und Ziffernote -
Zeugnisbeilage!
Übersicht
über die Themen mit Bezug zum Bildungsplan
- Die
Projektmethode
- Lernen
und Arbeiten in den verschiedenen Phasen eines Projekts
- (Wiederholung
und Vertiefung aus TOP TA)
- Sozial
sein – warum?
- S. begreifen ihre Klassen-
und Schulgemeinschaft als soziales Gefüge und lernen
förderliche Einwirkungs-
und Gestaltungsmöglichkeiten für die Gemeinschaft kennen und
einsetzen
- für
andere verlässlich Verantwortung im ehrenamtlichen Bereich
(Schule, Verein,
Kirche, Gemeinde...) übernehmen
- Dokumentation
– Projektordner
- Tagesberichte
mit eigener Stellungnahme: ausformulieren
der Tagesberichtsstichpunkte im Berichtstil; Inhalte der Stellungnahme
- S.
reflektieren und dokumentieren ihr soziales Engagement
- Reflexion
– Mein Sozialverhalten; Meine
Stärken/Schwächen (s.
Lions-Quest)
- eigene
soziale
Fähigkeiten erkenne (Selbsteinschätzung) und für andere
einsetzen
- über
den persönlichen Gewinn reflektieren
Übersicht der
Termine im Schuljahr 2011/12
- Kompakttage:
Di. 20.September 2011, Di. 25.Oktober 2011, Di. 27 .März 2012
- Entscheidung
für Projektaktion und Bewerbung bis 28.Oktober 2011 (Herbstferien)
- Durchführung
bis spätestens 18.April 2012 (nach den Osterferien)
- Ordnerabgaben:
16.Dezember 2011 (Formkontrolle), 13.Februar 2012 (Inhaltskontrolle),
2.Mai
2012 (Endabgabe)
- Reflexionsgespräche:
11.-15.Juni 2012 (1.Woche nach den Pfingstferien)
Daniela Stoffler
|
|
|
|
Streiten
gehört zum "Miteinander umgehen"
Streitschlichtung
an
der Reischach-Realschule
Auch im Schuljahr 2009/2010
wurden - wie in den letzten Jahren - im Rahmen des SE-Projekts
Schüler
und Schülerinnen der
7. Klassen zu Streitschlichtern ausgebildet. Die Neuen Paare sind:
Lukas Rapp & Jonas Bludau, Stefanie Schmidt & Selina Wagner,
Ramona Frank & Matthias Jochum, Can Celik & Fabian Krall.
Das sind unsere
Streitschlichter
Konfliktlösung im
Schulalltag
Konflikte zwischen Schülern gibt es tagtäglich. Es wird
geschubst, gerempelt, Sachen von anderen werden beschädigt, es
wird gelästert und ausgegrenzt - um nur einige Beispiele zu
nennen. Aus Zeitnot werden viele dieser Konflikte zwischen „Tür
und Angel" geregelt. Selten werden befriedigende Lösungen
gefunden. Oft wird eine Art „Waffenstillstand" oder nur eine
Verlagerung des Konflikts erreicht (z.B. nach der Schule oder andere
Personen werden mit in den Konflikt hineingezogen). Häufiger gibt
es aber auch Bestrafungen des vermeintlich „Schuldigen". Der Vorfall
scheint zunächst geregelt, da aber der Konfliktherd nicht
beseitigt wurde, kann der Streit bei der nächsten Gelegenheit
wieder aufflackern. Ein Weg, wirksamere Konfliktregelungen zu
erreichen, ist die Streitschlichtung
durch Schüler.
Schüler vermitteln
als Unparteiliche in Streitfällen zwischen Mitschülern
Ziel ist nicht,
den „Schuldigen“ zu ermitteln, sondern vielmehr den
Konfliktparteien Hilfe anzubieten, damit sie ihren Streit
selbständig lösen können. Eine Grundannahme der
Vermittlung bzw. Streitschlichtung ist, dass die Beteiligten sich eher
an Abmachungen halten, die sie selbst ausgearbeitet haben.
Schüler, die einen Konflikt mit Hilfe der Streitschlichter
untereinander gelöst haben, können sich wieder begegnen.
Keiner hat verloren sodass niemand Gelegenheiten suchen muss,
Rache zu nehmen.
Streitschlichtung ist ein Verfahren mit
festem
Ablauf
und
Regeln. So
erhalten z.B. beide Streitparteien die Möglichkeit, die Situation
aus ihrer Sicht darzustellen. Die Streitschlichter wiederholen, fassen
zusammen, fragen nach, vermitteln, ergreifen aber niemals Partei oder
fällen ein Urteil. Im Laufe der Vermittlung sollen sich die
Streitparteien über ihre Interessen, Gefühle und
Bedürfnisse, die mit dem Streit in Verbindung stehen, bewusster
werden und nach einer fairen und umsetzbaren Lösung für die
Zukunft suchen. Die mögliche Lösung, auf die sie sich
letztlich einigen, wird in einem Vertrag schriftlich festgehalten. Das
Gespräch findet in einem ungestörten Raum statt und wird
absolut vertraulich behandelt, d.h. weder die Streitschlichter noch die
Konfliktparteien dürfen das, was im Streitschlichterraum
besprochen wurde, anderen Personen berichten.
Die
Streitschlichterausbildung
Die Streitschlichterausbildung findet hauptsächlich im Rahmen des
Projekts „Soziales Engagement“ statt und dauert mindestens eine Woche.
Da diese Projektwoche nicht ausreicht um
Gesprächsbedürfnisse, die sich vor allem anschließend
aus der alltäglichen Praxis ergeben, zu besprechen, finden
regelmäßig Nachtreffen bzw. Auffrischungskurse statt. Ziel
der Streitschlichterausbildung ist unter anderem die Entwicklung
folgender personaler und sozialer Fähigkeiten:
- Selbstvertrauen und Einsicht durch
Verantwortungsübernahme und Wertschätzung eigener
Fähigkeiten
- genaues Zu- und Hinhören
- eigene Bewertungen zurückhalten (neutrale
Sicht wahren)
- Stimmungen und Gefühle bei sich und anderen
„orten“
- Bewusstheit über eigene Körpersprache
Die oben genannten persönlichkeitsbildenden
Fähigkeiten sind
nicht zuletzt für die Streitparteien bedeutsam. Gelingt es erst
einmal für einen Konflikt Lösungen selbständig zu
finden, wächst das Vertrauen bei den Streitenden, auch in Zukunft
die erfolgreiche Strategie (ohne Hilfe) anzuwenden.
Wie erreiche ich die
Streitschlichter?
Der einfachste Weg ist, mit Frau Scharpf oder Frau Hotaki, die das
Projekt betreuen, in Kontakt zu treten. Sie kümmern sich um alles
Weitere. Selbstverständlich können sich die Betroffenen oder
Personen, die von dem Streit erfahren, auch direkt an die
Streitschlichter wenden. Die Streitschlichtung selbst findet entweder
in der großen Pause oder zu einem persönlich vereinbarten
Termin im Streitschlichterraum (Bibliothek) statt. Soviel Zeit ist
immer drin!
Elena
Hotaki / Ingrid Scharpf
|
|
|
|
Soziales Engagement im Seniorenstift
Möhringen
Felix
Herbst, Max Bornmann und Holger Sterk - wir drei Jungs aus der 7a haben
uns
entschieden, unser Projekt „Soziales Engagement“ im Schuljahr 2009/10
im
Seniorenstift Möhringen zu verbringen. Außer uns haben noch
Sarah Vetter und
Lars Deusch aus der 7c ihr Praktikum dort durchgeführt.
Wir
waren sehr gespannt, was uns dort erwarten würde. Unseren ersten
Projekttag
verbrachten wir in den Herbstferien im Seniorenstift. Empfangen wurden
wir von
der Heimleiterin Frau Thoma.
Zunächst
erklärte Frau Thoma uns, wie wir uns den Senioren gegenüber
verhalten sollten. Sehr
wichtig war es, die Senioren nicht als Patienten zu bezeichnen und zu
sehen
sondern als Bewohner. Daraufhin führte Frau Thoma uns durch die
Einrichtung und
stellte uns den Bewohnern und Mitarbeitern vor. Erste Aufgaben wurden
uns auch
zugeteilt. So durften wir zunächst den Mitarbeitern in der
Küche helfen und
Kaffee kochen, die Spülmaschine ein- und ausräumen, den Tisch
decken und das Essen
für die Bewohner auftragen.
Nachdem
wir mit diesen Arbeiten fertig waren, besprachen wir, in welcher Form
wir uns
um die Senioren kümmern durften. Wir wollten uns dabei mit unseren
Fähigkeiten
einbringen und schlugen deshalb verschiedene Dinge vor, die wir bei den
nächsten Treffen mit den Bewohnern machen wollten, z.B.:
- Akkordeon und Mundharmonika vorspielen
- St. Martinsgeschichte vorlesen und spielen
- Weihnachtslieder singen und
Weihnachtsplätzchen backen
- Fensterbilder basteln
- Aus Zeitungen vorlesen
- Gesellschaftsspiele spielen
- Die Bewohner zu einer Filmvorführung durch
das Haus begleiten
Für uns war es zunächst sehr
ungewöhnlich,
mit Menschen Zeit zu verbringen, die überwiegend an Demenz
erkrankt waren und
sich daher an vieles, gerade auch alltägliche Dinge, nicht
erinnern konnten.
Eine Bewohnerin hat z.B. immer laut vor sich hin geredet und manchmal
ihre
Puppe geschlagen. Nicht mit allen Bewohnern konnte man sich unterhalten
– das war
seltsam für uns und wir mussten uns erst daran gewöhnen. Mit
der Zeit jedoch
fiel uns das leichter und wir waren froh, dass wir als Gruppe im
Seniorenstift
waren. Wir haben viele neue Eindrücke mitgenommen und besondere
Erfahrungen
gemacht, sodass es für uns ein Glücksfall war, das SE-Projekt
im Seniorenstift Möhringen
zu verbringen. Und deshalb gehen wir auch seit Ablauf des SE-Praktikums
weiterhin in den Seniorenstift und bringen uns dort ein.
Vielen Dank an dieser Stelle an die
Heimleiterin Frau Thoma und den Mitarbeitern für die freundliche
Aufnahme und
große Unterstützung.
Felix Herbst, Max Bornmann, Holger Sterk
Für ihr
außerordentliches Engagement im Seniorenstift Möhringen
über das
Projekt „Soziales Engagement“ hinaus erhielten Felix Herbst, Max
Bornmann, Holger Sterk, Sarah Vetter und Lars Deutsch 2010 den
Sozialpreis des Fördervereins der Reischach-Realschule.
|
|
|
|
Schüler
helfen Schülern beim Lesen
Lesepatenschaft
zwischen
Schülern
der
Reischach-Realschule und der Hornenberg-Förderschule
Im
Oktober 2008 startete die Reischach-Realschule zusammen mit der
Hornenberg-Förderschule eine besondere Form der Kooperation.
Einmal
wöchentlich, immer montags von 14:00-15:30 Uhr sind Schüler
der
7.Klassen der Reischach-Realschule als Lesepaten in der
Hornenbergschule aktiv.
Diese
Kooperation findet im Rahmen des Projekts „Soziales Engagement“
statt. Dabei suchen sich Schüler der 7.Jahrgangsstufe an
Realschulen
aus einem Angebot an sozialen Aktionen eine Arbeit aus, die sie
mindestens 20 Stunden lang praktisch durchführen.
Wünschenswert ist
eine solche Kooperation auch außerhalb des Projekts „Soziales
Engagement“ in der Form, dass einzelne Schüler der
Reischach-Realschule über einen gewissen Zeitraum als Lesepaten in
der Hornenbergschule tätig werden.
Als Lesepaten 2008/2009
waren tätig: Stefanie Blatter, Liesa Braun, Seraina Bödeker,
Sabrina Jenke,
Monika Kliese, Corinna Merz und Elena Schilling (siehe Bild rechts).
Die
Lesepaten 2009/2010 sind: Sean Fischer, Patrizia Matzner, Levke
Schoner, Sandra
Butschle, Anja Reichmann, Tatjana de Pue, Jessica Saleyka, Simone
Huber, Linus
Stärk, Silvana Fink und Florent Berisha.
Wie
sieht die Arbeit der Lesepaten genau aus?
Einzelne
Schüler der Klassen 1-8 der Förderschule haben ihren
persönlichen
Realschullesepaten. Manche Schüler der Hornenbergschule haben
sogar
zwei Lesepaten. Diese hören ihnen in ungestörter
Atmosphäre beim
Lesen zu, lesen selbst vor, helfen bei Leseschwierigkeiten mit
gezielten Lesespielen und Lesestrategien, oder versuchen Texte
inhaltlich zu „knacken“, indem gemeinsam über das Gelesene
gesprochen wird. Das Thema der Leseeinheit mit den älteren
Förderschülern ist derzeit „Zeitung“ sowie
das
Lesen
von
selbst ausgesuchten Büchern. Mit den jüngeren
Schülern steht die Lektüre des Buches “Fliegender Stern“ auf
dem Programm. Im
Vordergrund steht hierbei eindeutig die Lesemotivation. Z.B. sich bei
der Auswahl der Lektüre auf die Leseinteressen der
Förderschüler
einzulassen oder erst einmal über alles Unverstandene hinweg zu
lesen, da man nicht immer jedes einzelne Wort verstehen muss. In
Verbindung mit der Einsicht dass Lesen lernbar ist, geht es letztlich
für beide Seiten darum, noch selbstbewusster in ihrem eigenen
Können
zu werden. Es geht um die Entwicklung grundlegender Fähigkeiten im
sozialen Miteinander. Darum, sich in andere Menschen
hineinzuversetzen und im Umgang mit Menschen sicherer zu werden.
Der
sensible und geduldige Umgang der Schüler miteinander stellt eine
Herausforderung dar, nicht zuletzt da einige Förderschüler
älter
sind als ihre Lesepaten. Hemmungen auf beiden Seiten müssen
abgebaut
und überwunden und eine Vertrauensbasis geschaffen werden. Umso
wichtiger ist daher, dass mit Unterstützung von Rektor Klaus
Diesmar
der Einsatz der Lesepaten nach den individuellen Bedürfnissen des
jeweiligen Schülers gestaltet werden kann. Nach jeder Sitzung
treffen sich Rektor Diesmar und die Lesepaten zum unmittelbaren
gemeinsamen Erfahrungsaustausch, zur Klärung von Fragen, zur
Auswahl
von geeigneten Materialien sowie Lese- bzw. Lernstrategien. Zum
Abschluss ihres Projekts „Soziales Engagement“ organisieren die
Lesepaten einen Lesewettbewerb unter den Schülern der
Hornenbergschule. Der Ablauf des Wettbewerbs wurde besprochen, Preise
sollen verteilt und das Lesen geübter Texte wiederholt werden.
Das
Projekt läuft bisher sehr erfolgreich. So können sich einige
Lesepaten vorstellen, auch nach Ablauf des Projekts „Soziales
Engagement“ weiterhin als Lesepaten an der Hornenbergschule tätig
zu sein. Sehr gute Ergebnisse des bisherigen Projekts sieht auch
Rektor Diesmar: „Die Lesepaten sind sehr engagiert und nehmen sich
alles zu Herzen, was ich ihnen erkläre und sie sind sehr
innovativ.
Es wäre schon ein wahnsinniges Engagement, wenn sie z.B. für
30 min
oder für eine Schulstunde auch nach Ablauf des Projekts weiterhin
zu
uns kämen. Unsere Schüler haben schon ihre Probleme und ich
finde
es super, wie die Lesepaten damit umgehen.“
Für ihr
außerordentliches Engagement als Lesepaten über das
Projekt „Soziales Engagement“ hinaus erhielten Seraina Bödeker und
Stefanie
Blatter 2009 den Sozialpreis des Fördervereins der
Reischach-Realschule.
Elena Hotaki
|
|
|
|
Adventsfeier für
Senioren
Im
Rahmen
ihres SE-Projekts bereiteten die beiden Realschüler Lara Maglov
und Moriz
Krissner die Adventsfeier des Aka-Teams vor.
„Soziales
Engagement“ (SE) ist eines der vier themenorientierten Projekte, die
zum
Regelangebot aller Realschulen in Baden-Württemberg gehören.
Die beiden
12-jährigen Schüler der Immendinger Reischach-Realschule
Moriz Krissner aus
Kirchen-Hausen (7b) und Lara Maglov aus Zimmern (7a), haben sich
für ihr
SE-Projekt das Aka-Team in Immendingen ausgesucht. Vorige Woche haben
die
beiden Siebtklässler schon verschiedene Seniorennachmittage
mitgestaltet. Dabei
haben sie mit den Klienten gebastelt, gemalt, sie zu gymnastischen
Bewegungen
zu moderner Musik animiert und sie haben einiges aus dem Leben Senioren
erfahren. Auch bei der Adventsfeier trugen die Schüler dazu bei,
dass die 58
Klienten einige unterhaltsame und vergnügte Stunden erlebten.
Gisela Amato, die
beim Aka-Team für die Seniorennachmittage und für die
Betreuung der Klienten
zuständig ist, ist mit den Schülern zufrieden: „Sie gehen
sehr nett mit den
älteren Menschen um, die sich immer sehr freuen, wenn die beiden
kommen und
sich mit ihnen beschäftigen“, lobte Amato. In den nächsten
Monaten, das Projekt
der Schüler geht noch bis April 2010, möchte Amato jeweils
einen der
Praktikanten zu ihren Betreuungsklienten mitnehmen. Insgesamt 20
Stunden müssen
die Realschüler für ihr SE-Projekt nachweisen. Darüber
hinaus müssen sie einen
Ordner führen, in dem sie die Tage schriftlich dokumentieren. Das
themenorientierte Projekt „Soziales Engagement“ hat das Ziel,
Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Menschen zu wecken und zu
fördern.
Den
beiden
„Praktikanten“ macht die Arbeit viel Spaß. „Die Senioren sind
echt nett und wir
haben viel von ihnen erfahren, wie es früher so war“,
erklärte Moriz Krissner.
So erzählten ihnen die Senioren zum Beispiel, wie sie selber
aufgewachsen sind
und wie es früher während des Krieges war.
Ab
dem
kommenden Jahr, so erklärte die Leiterin des Aka-Teams Andrea
Berling dem
SÜDKURIER, können eigene Fachkräfte ausgebildet werden,
denn Mitarbeiterin
Regina Gebhart hat die dafür benötigte Fortbildung zur
Praxisanleiterin
erfolgreich absolviert. „Die schulische Ausbildung findet in der
Altenpflegeschule Geisingen statt“, informierte Berling, die die
Spezialausbildung zum Wundmanager ablegte. Mitarbeiterin Janine Kuhl
hat in
einer Fortbildung das Zertifikat für Heimbeatmung erhalten.
Christina Fröhlin, SÜDKURIER
07.12.2009
|
|
|
|
Schulsanitäter
Seit dem Schuljahr
2004/2005 gibt es an der
Realschule unter anderem vier so genannte Themenorientierte Projekte
und eines
davon heißt „Soziales Engagement“. Es ist ein
fächerübergreifendes
Pflichtprojekt mit 72 Stunden innerhalb eines Schuljahres. In diesem
Jahr haben
sich sieben Schüler der beiden siebten Klassen bei ihrem
SE-Projekt dafür
entschieden, sich zu Schulsanitätern ausbilden zu lassen. „Wir
wollten etwas
machen, was auch ein wenig von Dauer ist und nun können wir bis
zur zehnten
Klasse unseren Mitschülern im Notfall mit Rat und Tat zu Seite
stehen“,
erklärte Leonie Zeller den Grund für die
Schulsanitäterausbildung.
Viel Spaß hatte es
ihnen gemacht und auch
ihre Ausbilderin Karin Glocker vom DRK Tuttlingen zeigte sich sehr
erfreut
darüber, mit welcher Begeisterung die Siebtklässer dabei
waren. Neben der
praktischen Ausbildung galt es aber auch viel Theoretisches zu lernen
und alles
in einem Ordner ordentlich zu dokumentieren. „Davon waren die
Schüler zwar
nicht ganz so begeistert, doch auch dies gehört zum Projekt“,
informierte
Lehrer Josef Hofbauer. Auch diese sieben Schüler, Emin Aydin,
Pascal Doser,
Dominik Friedlin, Maximilian Müller, Dominik Weißer, Geritt
Winkler und Leonie
Zeller, haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und neben einem
Testat,
das dem Zeugnis beigefügt wird, erhielten sie gestern einen
Erste-Hilfe-Koffer,
der ihnen von Michael Walch, Bezirksgeschäftsführer der
Barmer Ersatzkasse,
überreicht wurde. Kienzle dankte für die Spende und freute
sich, dass nun
wieder sieben Schulsanitäter bei Bedarf zur Verfügung stehen.
Sieben
Schüler haben sich im
Rahmen des SE-Projekts von Karin Glocker, Ausbilderin beim DRK
Tuttlingen, zu
Schulsanitätern ausbilden lassen und erhielten vom
Bezirksgeschäftsführer der
Barmer Ersatzkasse Tuttlingen, Michael Walch einen Erste-Hilfe-Koffer.
Christina Fröhlin, SÜDKURIER
11.09.2009
|
|
|
|
Sympathie
auf Gegenseitigkeit
Mit Arbeiten für und mit
Senioren, das haben sich die beiden Schüler der Immendinger
Realschule, René Nitsch und Lorenz Warmuth, für ihr
themenorientiertes Projekt „Soziales Engagement“ ausgesucht, wie hier
bei der Adventsfeier des Aka-Teams Immendingen.
„Soziales Engagement“ (SE) ist eines der vier
themenorientierten Projekte, die zum Regelangebot aller Realschulen in
Baden-Württemberg gehören. Die beiden Schüler der Klasse
7b, René Nitsch und Lorenz Warmuth, haben sich für ihr
SE-Projekt das Aka-Team in Immendingen ausgesucht. In der vergangenen
Woche haben die beiden 13- und 14-jährigen Jungen mit dazu
beigetragen, dass die Klienten des Aka-Teams bei ihrer Adventsfeier
einige unterhaltsame und vergnügte Stunden erlebten. Sie spielten
Musikstücke auf dem Saxophon vor und machten beim Krippenspiel
mit. Schon seit einigen Monaten sind die beiden Schüler bei den
Seniorennachmittagen, die einmal im Monat stattfinden, gern gesehene
Gäste, die mit den Senioren verschiedene Spiele und Bastelarbeiten
machen. Auch das Schaufenster der Pflegestation in Immendingen haben
die beiden Jungen weihnachtlich dekoriert und auch die Krippe
aufgestellt. Gisela Amato, die beim Aka-Team für die
Seniorennachmittage zuständig ist, ist ganz begeistert von den
engagierten Jungen.
„Die beiden Schüler gehen sehr nett mit den
älteren Menschen um, die sich immer sehr freuen, wenn die beiden
kommen und sich mit ihnen beschäftigen“, lobte Amato die
Realschüler, und wies darauf hin, dass sie auch schon bei einem
älteren Mann mitgeholfen haben, die Wäsche aufzuhängen
und zu fegen. Die Sympathie beruht laut den Realschülern auf
Gegenseitigkeit. „Die Senioren sind echt nett und wir haben viel von
ihnen erfahren, wie es früher so war“, erklärte der
14-jährige Lorenz Warmuth. So erzählten ihnen die Senioren,
wie sie selber aufgewachsen sind, dass sie zum Teil sehr arm waren und
ihren Eltern aufs Wort parieren mussten. Rund 20 Stunden müssen
die Realschüler für ihr SE-Projekt nachweisen und einen
Ordner führen, der dann benotet wird. Die Leiterin des Aka-Teams,
Andrea Berling, ist auch sehr zufrieden mit den beiden ehrenamtlichen
Helfern.
Das themenorientierte Projekt „Soziales
Engagement“ hat das Ziel, Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit
Menschen zu wecken und zu fördern. Für die Realschüler
bedeutet dies, eigene Stärken und Schwächen kennen zu lernen,
ihre Kommunikationsfähigkeit zu erweitern, ihre Teamfähigkeit
zu verbessern und dadurch Verhaltenssicherheit zu erwerben und die
eigene Sozialkompetenz zu stärken.
Christina
Fröhlin (SÜDKURIER),
15.12.2008
|
|
|
|
Sie befinden
sich
hier: Home > Projekte > Themenorientiertes Projekt -
Soziales Engagement (SE)
|
|