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Themenorientiertes
Projekt
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Berufsorientierung an der
Realschule (BORS) |
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Das
themenorientierte Projekt Berufsorientierung an der Realschule wird
in der 9. Klasse durchgeführt und bereitet die Schüler
ausführlich auf
alle Aspekte der Berufswahl vor.
In der ersten Intensivwoche üben sich die Schüler in Fremd-
und
Selbsteinschätzung, lernen ihre Interessen und Fähigkeiten
mit
Berufsbildern zu verbinden und werden über die Wege nach der
Realschule, wie beispielsweise die weiterführenden Schulen,
informiert.
Im November folgt dann das einwöchige Betriebspraktikum, in dem
die
Schüler einen Beruf genau unter die Lupe nehmen. Die dritte
Intensivwoche steht ganz im Zeichen des Bewerbungstrainings. Wo finde
ich eine Ausbildungsstelle? Wie schreibt man eine perfekte Bewerbung?
Wie kann ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten und was
erwartet mich dort? All dies und noch vieles mehr wird trainiert und
abgeprüft, damit jeder Schüler fit für die Berufswahl
ist. Unterstützt
und begleitet wird die Schule hierbei von der Agentur für Arbeit.
Ein
Informationsvortrag für Schüler und Eltern, sowie der Besuch
des
Berufsinformationszentrums gehören dabei ebenso dazu wie die
Einzelberatung der Schüler durch die Berufsberaterin.
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Berufsinformationen
Aktuelle Berufsinformationen finden sich auf
auf der Seite "BORS"
und
auf
den
Webseiten:
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Suchmaschine für das
Finden von Ausbildungs- bzw. Studienplätzen
Börse: Ausbildungsangebote
Login:
Ausbildungsplatzsuchende
News:
Ausbildungsplatzsuchende
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Die
Berufswahl für unsere Schülerinnen und Schüler wird
zunehmend schwieriger. Wenn
sie mit 15 Jahren eine erste Entscheidung treffen müssen, sehen
sie sich einer
zunehmend komplexer werdenden Arbeitswelt gegenüber. Gründe
hierfür sind: die
Globalisierung, eine rasant fortschreitenden Technisierung, die
Flexibilisierung der Arbeitsorganisation und der Erwerbsformen
(Selbstständigkeit, Teilzeitarbeit, Entwicklung des
Dienstleistungssektors,
Veränderung der Geschlechterrollen...) sowie der demografische
Wandel. Dies
alles sind Entwicklungen, die völlig neue Strukturen in der
Arbeits- und
Berufswelt schaffen. Für die heranwachsende Generation ergeben
sich aus diesen Veränderungen
neue berufliche Anforderungen:
- Schlüsselqualifikationen
und
Sozialkompetenzen
Selbstständigkeit
Eigenverantwortung
Verantwortungsbereitschaft
Teamfähigkeit
Leistungsbereitschaft
Kreativität
- Bereitschaft zum
lebenslangen Lernen
- Internationale
Kompetenzen
Kommunikations- und Sprachkompetenz
interkulturelle Kompetenzen
- IT-Kompetenzen
- Mobilität und
Flexibilität
Für
den Berufseinstieg brauchen unsere Schülerinnen und Schüler
berufsorientierende
Angebote, die ihnen helfen, ihre Wünsche und Ziele zu klären
und entsprechende
berufliche Wege zu finden. Diese versucht die Reischach-Realschule in
Kooperation mit vielen außerschulischen Partnern (Eltern,
Unternehmen, Agentur
für Arbeit,...) zu bieten. Neben Angeboten in den unteren Klassen
wie
Berufsschnuppertage und Girls Days spielt das dreiwöchige
Themenorientierte
Projekt, Berufsorientierung an der Realschule eine wesentliche Rolle.
In
verschiedenen Schritten durchlaufen die Schülerinnen und
Schüler den
Berufsorientierungsprozess:
Persönlichkeitsprofil
Hier
lernen die Schülerinnen und Schüler durch bewusste
Auseinandersetzung mit sich
selbst als Person, mit ihren Interessen, Fähigkeiten
Wünschen, Eignungen, Neigungen,
Ängsten und Hoffnungen, selbst kennen. Sie erfahren ihre
individuelle Beziehung
zu Arbeit und Beruf und machen sich Gedanken über ihre
Lebensplanung. Sie
erwerben Selbst- und Sozialkompetenz, Entscheidungsfähigkeit und
Entschlusskraft
werden gestärkt.
Berufs- und
Arbeitswelt
Die
Schülerinnen und Schüler lernen vielfältige Formen von
Arbeit kennen, erfahren
Wichtiges über Ausbildungswege, berufliche Möglichkeiten und
Anforderungen
sowie Abschlüsse und Karrierechancen. Sie informieren sich
über Berufsfelder,
Berufsbilder und berufliche Tätigkeiten und setzen sich mit
geschlechtsspezifischen Ausbildungswegen auseinander.
Vergleich:
Eigenes Profil – Anforderung
der Berufe
In
dieser Phase des Projektes überprüfen die Schülerinnen
und Schüler inwieweit sie
ihre Fähigkeiten und Interessen in verschiedenen Berufen einsetzen
können und
ob sich die eigene Erwartungshaltung mit den Anforderungen und
Möglichkeiten
des Berufes decken. Hier stellen sich Fragen wie z.B. Kann ich das
leisten, was
in meinem bevorzugten Beruf verlangt wird? Welche schulische Ausbildung
traue
ich mir zu? In welche Richtung will ich mich weiter orientieren?
Berufserkundung
Durch
Betriebs- und Berufserkundungen, Besuche von Berufsinformationszentrum
und Berufsinformationsmessen
und durch Vorstellungen von Ausbildungsberufen lernen die
Schülerinnen und
Schüler Berufe die sie interessieren, genauer kennen.
Im
Betriebspraktikum haben sie die Möglichkeit, einen Beruf auch
praktisch zu
erfahren und verschiedene berufsspezifische Tätigkeiten
auszuprobieren.
Entscheidung
Nachdem
die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Interessen und
Fähigkeiten und die Berufswelt
kennen gelernt haben, über Ausbildungsmöglichkeiten und
schulische Wege
Bescheid wissen, das eigene Persönlichkeitsprofil mit den
Anforderungen der Berufswelt
verglichen und diese auch praktisch ausprobiert haben, entscheiden sie
sich auf
Basis dieser Orientierungsschritte für eine Berufsausbildung oder
eine Schule.
Bewerbung
Die
Schülerinnen und Schüler informieren sich nun über
Betriebe die für sie in
Frage kommen, arbeiten Bewerbungsunterlagen aus und bewerben sich.
Hilfe dabei
und fürs Bewerbungsgespräch erhalten sie im Projekt auch
durch außerschulische
Partner (Bewerbertraining/Assessment-Center).
Dass
die Schülerinnen und Schüler mit diesem
Berufsorientierungsprojekt für den
Start ins Berufsleben gerüstet sind wurde der Reischach-Realschule
durch die
Verleihung des Berufswahlsiegels „BoriS“
bestätigt.
Sylvia
Bamberg
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RSI
ausgezeichnet mit dem Berufswahlsiegel
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Rektoren
von zwölf Schulen
aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zeigen das Gütesiegel
„BoriS“ für
besonders berufsorientiertes Arbeiten, mit dem ihre Schulen
ausgezeichnet
wurden.
Foto:
Spille |
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Zwölf
allgemeinbildenden
Schulen aus den drei Landkreisen Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und
Rottweil sind
jetzt in der Industrie- und Handelskammer in Villingen mit dem
Qualitätssiegel
„BoriS“ für besonders berufsorientiertes Arbeiten verliehen. Alle
in diesem
Jahr an dem landesweiten Wettbewerb teilnehmenden Schulen in den drei
Kreisen
hatten ihr angestrebtes Klassenziel, das Siegel auch zu erwerben, somit
erreicht.
„Seine
Arbeit muss man sich
erfinden“, was der große Journalist Tiziano Terzanio einst recht
radikal
formulierte, dürfte für die meisten jungen Menschen heute
kaum zu erfüllen
sein. Über 350 Ausbildungsberufe und eine Vielzahl von
Studienmöglichkeiten
bringen viele junge Menschen an den Rand der Verzweiflung. Nicht zu
sprechen
von der Frustration, die manchen befällt, der eine falsche
Berufswahl getroffen
hat. Von 59 000 Auszubildenden im Land brachen rund 5000 im letzten
Jahr ihr
Ausbildungsverhältnis schon im ersten Lehrjahr ab, deutschlandweit
beenden fast
20 Prozent aller Studenten ihr Studium frühzeitig. Gut, wenn sich
schon die
Schule rechtzeitig um eine Berufsorientierung kümmert und den
jungen Menschen
hilft, sich in dem Dickicht von Möglichkeiten und Anforderungen
zurecht zu
finden.
„BoriS“
(Berufswahlsiegel
für berufsorientierte Schulen) ist ein von der Landesstiftung
initiiertes
Qualitätssiegel für Schulen in Baden-Württemberg, die
sich über das übliche
Standardmaß für ihre Schüler einsetzen und ihnen die
Wahl des zukünftigen
Berufes erleichtert. Dieses Siegel ist deutschlandweit das
größte Verfahren
seiner Art und wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. 209
Schulen,
rund acht Prozent der in Frage kommenden hatten sich beworben, 324
ehrenamtliche Juroren überprüften durch Schulbesuche die
Bewerber, 149 konnten
schließlich das Siegel erwerben. Für die nächsten
drei Jahre können sie mit diesem Siegel nun werben und sich auch
in drei Jahren
wieder für eine Neuauflage bewerben.
Nähere Informationen hierzu
finden Sie auch auf der Homepage der
Vergabestelle www.berufswahlsiegel-bw.de.
SÜDKURIER
Schwarzwald-Baar (us) 16.06.2009
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... wir möchten mithelfen, dass Ihr Kind gut in
sein Berufsleben startet!
Unter diesem Motto haben
sich einige Institutionen unserer Region
zusammengetan und auf Informationsblättern und Broschüren
festgehalten, was die Unternehmen von Ihren zuküftigen
Mitarbeitern oder Auszubildenden erwarten.
Je mehr der dort aufgeführten Kompetenzen ein Bewerber vorweisen
kann, desto besser stehen seine Chancen, sein Leben selbst zu gestalten.
Tun Sie sich / Ihrem Kind etwas Gutes und schauen Sie sich diese
Informationen genau an, überlegen Sie, welche Voraussetzungen
schon erfüllt sind, wo die besonderen Stärken liegen, welche
Schwächen verbessert werden müssen oder wo akuter
Handlungsbedarf besteht.
Die Informationsblätter können Sie bei den teilnehmenden
Institutionen:
- IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
- Handwerkskammer Konstanz
- Landratsamt Rottweil
- Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis
- Landratsamt Tuttlingen
- Agentur für Arbeit, Rottweil
- Agentur für Arbeit, Villingen-Schwenningen
- Hochschule Furtwangen
- Berufsakademie Villingen-Schwenningen
- Südwestmetall Verband der Metall- und
Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V.
- Regionalbüro für Berufliche Fortbildung,
Tuttlingen
- Berufliche Bildungsstätte Tuttlingen GmbH (BBT),
Tuttlingen
oder auf dem Sekreteriat der Reischach-Realschule erhalten.
Außerdem können Sie den Flyer hier
direkt vom Server der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg aufrufen
Dateiformat: PDF, Größe ca. 2,79 MB). |
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Berufsorientierung an der Realschule (BORS)
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